Aktuell



>Was tun gegen Alpträume? Klavier hören

Alpträume quälen jeden von uns ab und zu einmal. In Umfragen sagten 5% kürzlich einen Alptraum gehabt zu haben, weitere 6% berichteten davon, in der Vergangenheit einen Alptraum erlitten zu haben. Doch bei 4% treten sie sehr häufig auf und lassen den Betroffenen keinen Schlaf finden. Eine Therapie, bei der auch Klaviertöne eingesetzt werden, soll helfen.

THEMA DER WOCHE: SCHMERZ



Wer gegen Kopfschmerzen ein Schmerzmittel nimmt, sollte auf die richtige Dosierung achten (Foto: PhotoAlto)
Wer gegen Kopfschmerzen ein Schmerzmittel nimmt, sollte auf die richtige Dosierung achten (Foto: PhotoAlto)
> Schmerzen: Mit Medikamenten richtig umgehen

Mehrere hundert Millionen Euro werden jährlich in Deutschland für Schmerzmittel ausgegeben, Tendendenz steigend. Einen großen Teil dieser Schmerzmittel kaufen sich Patienten:innen rezeptfrei in der Apotheke. Das entlastet zwar die Gesetzliche Krankenversicherung. Es setzt aber auch voraus, dass die Verbraucher über die Anwendung ausreichend informiert sind. Denn eine Gefahr droht: Bei der Einnahmen von zu vielen Schmerzmitteln können diese krank machen und selbst Schmerzen hervor rufen.

>Fibromyalgie: Muskel- und Gelenkschmerzen überall

Fibromyalgie nennt sich eine weithin unbekannte chronische Schmerzerkrankung.

>Regelmäßige Bewegung vertreibt Migräne

Bewegungsmangel spielt eine große Rolle beim Entstehen von Migräneattacken.

>Das Schmerzgedächtnis "überschreiben"

Chronischer Schmerz ist gelerntes Verhalten, ein abgespeichertes "Programm" das "überschrieben" werden kann.

>Nackenschmerzen können den gesamten Körper betreffen

Sie verändern die Steuerung und Kontrolle der Bewegungen. Darunter leiden Körperhaltung, Beweglichkeit und Kraft.

Diagnose & Therapie



Dicke Luft: Alltag in Megacities wie Mumbai, Indien: Darunter leiden Atemwege und Herz sowie Kreislauf (Foto: Konstantinos Dafalias  / pixelio.de)
Dicke Luft: Alltag in Megacities wie Mumbai, Indien: Darunter leiden Atemwege und Herz sowie Kreislauf (Foto: Konstantinos Dafalias / pixelio.de)
> Schon geringe Erhöhungen der Luftverschmutzung schaden der Gesundheit

Selbst wenn sich die Anreicherung von Stickstoffdioxid (NO2) in der Luft nur in geringen Mengen erhöht, steigen die Zahlen der an Herz-Kreislauf- oder Atemwegserkrankungen Gestorbenen. Die Studie legt den politisch Verantwortlichen nahe, die Gesetze zu Luftreinheit zu überarbeiten und die Grenzen der NO2-Konzentrationen enger zu begrenzen.

>Limonaden sind süßes Gift und erhöhen Risiko für Diabetes

Schon eine Dose am Tag reicht aus, um das Risiko drastisch zu erhöhen.

>Wenn die Temperaturen stark schwanken, schadet das Herz und Kreislauf

Das Wetter beeinflusst, wie viele Herzinfarkte passieren.

>Hautprobleme können die Seele ramponieren

Ärzte/innen warnen, dass fast jeder dritte Haut- kranke auch mit psychi- schen Problemen kämpft.

> Ist Salz für Neurodermitis verantwortlich?

Salz kann offenbar allergische Immunreaktionen beeinflussen. Salz trägt zur Entstehung von Immunzellen bei, die bei allergischen Erkrankungen wie Neurodermitis aktiv werden.

Psyche



> Mit Sport gegen Depressionen

Wer unter Depressionen leidet, leidet unter einer Vielzahl von psychischen und physischen Beschwerden, darunter Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, sexuelle Inaktivität oder Schlafstörungen. In der Regel erfolgt die Behandlung von Depressionen mit Medikamenten (Antidepressiva) und Psychotherapie. Wissenschaftler  der Universität Bern haben nun heraus gefunden,  dass sich Sport und körperliche Aktivität auf Depressionen positiv auswirken. Der Grund ist überraschend: Bewegung setzt im Gehirn ähnliche Prozesse in Gang wie die Medikamente.

Wohlfühlen



> Mind-Body-Medicine: Auf den Wellen des Lebens reiten

Mind-Body-Medicine - die von der Harvard-Universität begründete Therapie widmet sich vor allem der Behandlung von krankmachenden Stressreaktionen des Körpers. Ziel der Mind-Body-Medicine ist es, geistige Fähigkeiten zu aktivieren, um positiven Einfluss auf körperliche Erkrankungen zu nehmen.

> Hormoncocktail in Pflegeprodukten

Ob Duschgel, Zahnpasta, Gesichtscreme, Sonnenschutzmittel, Deo, Wimperntusche, Lippenstift - keines dieser Produkte kommt ohne Chemikalien aus. Rund 10.500 Substanzen sind es, die sich in Kosmetika wieder finden können. Darunter auch einige, deren Eigenschaften als problematisch gelten: z.B. PEG, Duftstoffe, Formaldehyd, Petroleum. Obwohl deren Gefahren oft nicht erforscht sind oder unter Verschluss gehalten werden, sind sie erlaubt. Bei einer ganz bestimmten Stoffgruppe - die hormonell wirksamen Chemikalien - ist das anders. Da kennt man die Risiken. Dennoch findet man die Substanzen in vielen Produkten.

Gesund ernähren



Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
Capsaicin macht Chilis scharf: lebensverlängernde Eigenschaften (Foto: Katrin Huber-Sheik/ pixelio.de)
> Scharfer Genuß verlängert das Leben

Chilischoten & Co. sind für viele ein kulinarisches Highlight. Doch scharfe Gewürze können auch gesund sein: Sie wirken gegen Krebs, Übergewicht, Diabetes, Herz-Kreislauf-Krankheiten, Magen- und Darmprobleme, Leberzirrhose und sogar Hauterkrankungen. Jetzt zeigt eine in den USA, China und England durchgeführte Studie, dass Chili und Pfeffer sogar das Leben verlängern können. 

Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
Ein hoher Anteil von Trans-Fettsäuren findet sich z.B. in Kartoffelchips (Foto: Dirk Kruse/pixelio.de)
> Transfette sind die wirklich gefährlichen Fette

Wenn Ernährungswissenschaftler die Rollen zwischen Gut und Böse verteilen, dann fällt ihnen das bei Fett leicht: gute Fette sind die ungesättigten, schlechte Fette sind die gesättigten. Diese einfache wie einprägsame Einteilung bekommt nun einige Fragezeichen. Denn neue Untersuchungen belegen, dass nicht die gesättigten Fettsäuren die bösen sind, die das Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfälle und Typ-2-Diabetes erhöhen. Kanadische Wissenschaftler sehen den wahren Schuldigen für alle diese Krankheiten in den Trans-Fettsäuren.

Liebe & Partner



Foto: TK
Wer an seinem oder seiner Ex hängt, ist unglücklicher (Foto: TK)
> Trennung: Erst ein neuer Partner heilt die Wunden

Wie lange braucht man eigentlich, um sich von seinem Expartner/seiner Expartnerin wirklich zu lösen? Manche gehen arithmetisch vor und rechnen pro gemeinsam verbrachtem Lebensjahr einen Monat. Doch ganz so einfach scheint das nicht zu sein. Dass die Zeit alle Wunden heilt, scheint für Trennungen jedenfalls nicht zu gelten. Stattdessen bewirkt häufig erst eine neue Partnerschaft die endgültige Lösung von der oder dem Ex.

 
 
 
 
 
 
powered by webEdition CMS