Untersuchung
Die meisten Patienten wollen zusammen mit ihrem Arzt die Therapie festlegen (Foto: TK)
> 63 Prozent der Patienten wollen über Therapie mitentscheiden

Die Mehrzahl der
Patienten will in die Entscheidung über eine Behandlung einbezogen werden. Die
Möglichkeit der Mitbestimmung wirkt sich positiv auf den Behandlungserfolg aus.


Laut einer repräsentativen Forsa-Umfrage im Auftrag der Techniker Krankenkasse
(TK) haben 63 Prozent der gesetzlich Krankenversicherten einen Arzt, dem sie
voll und ganz vertrauen. Ebenso viele wünschen sich aber bei
Entscheidungen, die ihre Gesundheit betreffen, eine aktivere Rolle. Sie möchten
mit ihrem Arzt über Behandlungsmöglichkeiten sprechen und gemeinsam mit ihm entscheiden,
welche Therapie für sie die richtige ist.



Um sich mit dem Arzt über die eigene Krankheit und die Therapieoptionen
austauschen und diese aktive Rolle auch tatsächlich einnehmen zu können,
benötigen die Patienten möglichst viel Wissen. Nach dem Arzt wurden in der
Forsa-Umfrage das Internet und die Krankenkasse als bevorzugte
Informationsquellen genannt, wenn es darum geht, mehr über Krankheiten und
Behandlungsmöglichkeiten zu erfahren.



Prof. Dr. Dr. Martin Härter von der Universität Freiburg: „Erste Studien
zeigen, dass sich eine stärkere Beteiligung des Patienten bei der Therapie
positiv auf den Behandlungserfolg auswirkt und zu einer verbesserten Compliance
führt. Das heißt, je besser Patienten ihre Krankheit verstehen, desto mehr können sie sich an die mit
dem Arzt vereinbarte Therapie halten, akzeptieren die vorgesehene Medikation und
auch empfohlenes Gesundheitsverhalten wie Diät, Sport et cetera."



WANC 04.04.06

 
 
 
 
 
 
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