Foto: Stock photo
Sport treiben und genügend trinken gehören zusammen: denn das erhält die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit (Foto: Stock photo)
> Die richtige Menge beim Sport trinken
Wer Sport treibt schwitzt. Und wer
schwitzt, verliert Wasser. Doch Flüssigkeitsverlust vermindert nicht
nur das Leistungsvermögen, sondern kann zu ernsthaften
Gesundheitsproblemen führen. Deshalb muss der Wasserhaushalt des
Körpers ausgeglichen werden. Doch mehr als 0,5 bis 1,0 Liter pro Stunde
kann der Körper gar nicht aufnehmen.
Um gesund und leistungsfähig zu bleiben, braucht der Körper eine
ausreichende Menge Flüssigkeit. Da Schweiß zu etwa 99 Prozent aus
Wasser besteht, muss während des Sports immer ausreichend viel
getrunken werden. „Trinken Sie entweder noch bevor das Durstgefühl
entsteht oder spätestens sobald Sie leichten Durst verspüren“, rät
Prof. Ingo Froböse vom Zentrum für Gesundheit der Deutschen
Sporthochschule Köln. Ist der Wasserhaushalt des Körpers gestört, könne
das zu erheblichen Problemen wie Müdigkeit, Konzentrationsproblemen,
Thrombose, reduziertem Herzschlag, absinkendem Blutdruck oder
verschlechterter Hautdurchblutung führen. Schon ein Liter Flüssigkeitsverlust kann die Leistung um zehn Prozent
mindern. „Daher sollten Sie bei körperlichen Aktivitäten bis 60 Minuten
nach dem Sport etwa 0,5 bis 1 Liter Flüssigkeit zu sich nehmen“,
empfiehlt der Sportwissenschaftler. Bei intensiver Belastung erhöhe
sich der Bedarf entsprechend. Bei längeren Belastungen - also solchen,
die länger als 60 Minuten dauern - sollten auch während des Sports
zwischendurch Trinkpausen eingelegt werden. Dennoch sollte das Trinken auch nicht übertrieben werden. „Wasser ist
zwar für den Organismus in keiner Weise oder Dosis giftig, jedoch gibt
es das Phänomen, dass die Wasseraufnahme schneller erfolgt als dessen
Ausscheidung“, erklärt Froböse. „Dadurch werden die Körperflüssigkeiten
so stark verdünnt, dass es zu potenziell gefährlichen Verschiebungen im
Elektrolythaushalt kommen kann.“ Wissenschaftlich belegt sei, dass der Körper pro Stunde maximal 0,8 bis
1 Liter Flüssigkeit verarbeiten und nutzen kann. „Dabei sollte diese in
kleinen Portionen und Schlucken regelmäßig getrunken werden, nicht
riesige Mengen in kurzer Zeit.“ Denn nur so bleiben auch die Mineralien
und Spurenelemente im Körper. Wichtig ist, dass Getränke nicht zu kalt
sind. Denn ansonsten muss der Körper zusätzliche Energie aufwenden, um
das kalte Wasser aufzuwärmen. Lauwarm ist also am besten. WANC 19.06.10, Quelle: BDI
 
 
 
 
 
 
powered by webEdition CMS